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Entwicklungszusammenarbeit

Förderschwerpunkte

In der Jahreskonferenz der Regierungschefs der Länder vom 22. bis 24. Oktober 2008 in Dresden wurden Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit festgelegt.

Die Niedersächsische Bingostiftung nimmt sich dieser Verantwortung an und hat diesem Thema einen separaten Förderbereich zugeordnet. Die grundsätzliche Ausrichtung als Umweltstiftung bringt die Konzentration auf jene Themenfelder im besonderen Maße mit sich, die zu den Kernkompetenzen der Stiftung zählen:

  • Klimaschutz, Anpassung an den Folgen des Klimawandels, Steigerung der Ressourceneffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien
  • Beratung, Bildung, Forschung und Investition, um die Ernährungssicherheit sowie den Lebensstandard in den ländlichen Räumen zu verbessern. Hier wird auch der Bedeutung zur Bereitstellung bestimmter Einrichtungen und Infrastrukturen Rechnung getragen
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (insbesondere im ländlichen Raum), denn diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Armutsbekämpfung und Bewältigung der Folgen des Klimawandels
  • Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit im schulischen und außerschulischen Sektor, um das Wissen über den Anderen zu steigern und dauerhafte Sensibilisierungen und Engagement sowie Wissenstransfer zu erzeugen.
  • Maßnahmen, die dem dauerhaften Wissenstransfer in Institutionen, Einrichtungen und Schulen dienen (z.B. Fortbildungen von Pädagogen und Multiplikatoren im Bezug auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung) werden bevorzugt gefördert.

Schwerpunktländer

Die räumliche Eingrenzung auf die Länder mit niedersächsischer Partnerregion sowie auf die ehemaligen deutschen Kolonialgebiete, zu denen seitens niedersächsischer Projektträger der Entwicklungszusammenarbeit dauerhafte Beziehungen bestehen, ergibt eine Schwerpunktbildung auf die Länder Südafrika, Tansania, Togo, Namibia und Kamerun.

Durch Indikatoren wie dem Human Development Indices (HDI) oder Messungen des Pro-Kopf-Einkommens sind die bedürftigsten Länder der Welt bestimmbar. Die Länder mit einer niedrigen Platzierung in diesen Indikatorenlisten stellen den erweiterten räumlichen Förderschwerpunkt dar.