In der Jahreskonferenz der Regierungschefs der Länder vom 22. bis 24. Oktober 2008 in Dresden wurden Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit festgelegt.
Die Niedersächsische Bingostiftung nimmt sich dieser Verantwortung an und hat diesem Thema einen separaten Förderbereich zugeordnet. Die grundsätzliche Ausrichtung als Umweltstiftung bringt die Konzentration auf jene Themenfelder im besonderen Maße mit sich, die zu den Kernkompetenzen der Stiftung zählen:
Die räumliche Eingrenzung auf die Länder mit niedersächsischer Partnerregion sowie auf die ehemaligen deutschen Kolonialgebiete, zu denen seitens niedersächsischer Projektträger der Entwicklungszusammenarbeit dauerhafte Beziehungen bestehen, ergibt eine Schwerpunktbildung auf die Länder Südafrika, Tansania, Togo, Namibia und Kamerun.
Durch Indikatoren wie dem Human Development Indices (HDI) oder Messungen des Pro-Kopf-Einkommens sind die bedürftigsten Länder der Welt bestimmbar. Die Länder mit einer niedrigen Platzierung in diesen Indikatorenlisten stellen den erweiterten räumlichen Förderschwerpunkt dar.