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Niedersächsische
Bingo-Umweltstiftung

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Umwelt und Naturschutz

Förderschwerpunkte

Biodiversität
Maßnahmen, die der Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt dienen. Hierbei liegt der Förderschwerpunkt bei den Arten und Lebensraumtypen, die für Niedersachsen eine besondere Bedeutung haben (Hinweise hierzu finden Sie unter anderem hier.).

 

Kleinräumige Biotopvernetzungen / Schaffung von Biotopverbünden                                                                                                                                                    Eine Vernetzung von Biotopen dient der Sicherung und Schaffung von Lebensgrundlagen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten. Die Stiftung unterstützt deshalb Projekte, durch die ein besonderer Beitrag zur kleinräumigen Biotopvernetzung geleistet wird. Dazu gehören auch Saumbiotope entlang der Wege und Gewässerufer, Feuchtbrachen, Alleen, Wallhecken und Feldgehölze.

 

Streuobstwiesen
Die Anlage und Entwicklung von Streuobstwiesen sowie die Umweltbildung im Zusammenhang mit diesen stellen einen besonderen Förderschwerpunkt der Stiftung dar. Dabei soll vor allem die Anpflanzung von alten Sorten in Hochstamm-Kultur zur Erhöhung der Biodiversität unterstützt werden. Weiterhin sind hier u. a. zu berücksichtigen: Das Anlegen von Lesestein- und Totholzhaufen, Errichtung von Ansitzstangen, Nisthilfen und Insektenhotels sowie die Anlage von Wildblumenflächen und die Pflanzung von bienenfreundlichen, heimischen Gehölzen und Stauden. Weitere Infos hier.

 

Insektenvielfalt

Maßnahmen, die der Lebensraumverbesserung und dem ausreichenden Nahrungsangebot für Insekten, insbesondere Wildbienen, dienen sowie die Bienenhaltung im Siedlungsbereich sowie in der freien Landschaft. Bei der Errichtung von Insektenhotels u.ä. sind die Hilfestellungen des Bienenexperten Paul Westrich zu beachten. Bei der Pflanzung ist darauf zu achten, dass nur heimische Arten verwendet werden. Folgende Empfehlungslisten können bei der Auswahl genutzt werden: ein- und zweijährige Pflanzen, mehrjährige Pflanzen, Gehölze.

 

Kleine Still- und Fließgewässer
Kleine Still- und Fließgewässer stellen einen wertvollen Lebensraum für viele direkt und indirekt ans Wasser gebundene Arten dar. Sie sind in der Landschaft aufgrund von diversen Nutzungskonflikten in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen. Bestehende Gewässer sind auch weiterhin Bedrohungen ausgesetzt. Die Stiftung unterstützt daher Projekte zur Schaffung und Aufwertung von kleinen Still- und Fließgewässern.

 

Moorbiotope

Maßnahmen, die der Wiederherstellung (Erstinstandhaltung) des jeweiligen Biotoptyps dienen und insbesondere die Regenerationsfähigkeit des Moores fördern.

 

Grüne Inseln im Siedlungsraum
Es sollen Projekte gefördert werden, durch die in dicht besiedelten Gebieten besondere Maßnahmen für den Naturschutz realisiert werden. Diese Projekte können z. B. Vorhaben sein, bei denen Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt, zur Anpflanzung von natürlichen Staubfiltern und zur Vermittlung besonderer Sachverhalte über die Natur sowie Ökologie im Vordergrund stehen. Die Projekte sollen Lebensräume aufwerten und Rückzugsräume in dicht bebauten Gebieten schaffen.

 

Praktischer Naturschutz an Bildungseinrichtungen

Gefördert wird die Anlage von Biotopen auf dem Gelände von Bildungseinrichtungen, die primär dem Zweck des Arterhalts bzw. der Erhöhung der Artenvielfalt sowie der Förderung alter Kultursorten dienen. Die Maßnahmen sind unter Einbindung der Kinder, Schüler und Studenten durchzuführen. Weitere Infos hier. Bitte unbedingt die Hinweise in diesem Pdf beachten!

 

Natur erleben
Wir freuen uns besonders über Anträge, die den Erholungswert von Natur und Landschaft verbessern und der Naturschutzinformation dienen.

 

Umweltbildung

Kleinere Projekte der Umweltbildung beinhalten Maßnahmen im schulischen und außer-schulischen Bereich, insbesondere mit praktischem Natur- und Umweltbezug unter Ein-beziehung von Kindern und Jugendlichen. Größere Projekte der Umweltbildung können das BNE-Konzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ abbilden. Sie vermitteln die dazugehörigen Gestaltungskompetenzen, dienen primär der direkten praktischen Umsetzung mit Kindern und Jugendlichen, greifen auf vorhandenes Erfahrungswissen zurück, fußen auf einem Umweltbildungskonzept, sollten bei Schulprojekten die aktuellen Vorgaben der Kerncurricula berücksichtigen und werden auf ihre Wirksamkeit hin evaluiert.

 

Erlebnisse in der Natur

Kleine Projekte, mit denen Kinder über besondere Erlebnisse in der Natur langfristig für die Natur begeistert werden. Dieses bildet eine wichtige Grundlage für späteres Naturschutzhandeln.

 

(Foto: Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung)